Ich muss zugeben: Am Anfang dachte ich immer, dass , „Workshop“ klingt nach Frontalunterricht und PowerPoint(R). Das war nie mein Ziel. Ich will raus, an die frische Luft, und Leuten zeigen, dass Insekten keine Theorie sind, sondern Alltag – und dass jeder schon nach einem Nachmittag anders auf den eigenen Garten schaut.
Meine Themen – und was wirklich passiert
Wildbienen für Kinder – Kleine Tiere ganz groß!
(Dauer: 4x 1,5 Stunden)
Kinder sind die besten Entdecker, solange man sie lässt. In kleinen Gruppen gehen wir auf Wildbienensafari – mit Becherlupen, Bastelaktionen (Samenbomben sind der Renner) und natürlich echten Bienen zum Anschauen. Die Kinder dürfen Fragen stellen, dürfen auch mal danebenliegen. Ich mag es, wenn wir gemeinsam staunen, Fehler machen und Neues ausprobieren.
Wildbienen & Co. – Die unterschätzten Helfer im Garten
(Dauer: 1–2 Stunden, für Erwachsene)
Viele wissen nicht, wie viele Wildbienenarten es überhaupt gibt. Klar, Honigbienen sind bekannt – aber was Mauerbienen oder Scherenbienen leisten, kriegt kaum jemand mit. Ich erzähle, warum ein Totholzstück wichtiger ist als jede „Bienenweide“ aus dem Baumarkt. Und wie aus einem langweiligen Rasen ein Paradies für Wildbienen werden kann. Dabei zeige ich auch, wie man Nisthilfen wirklich sinnvoll baut. (Spoiler: Die meisten gekauften Insektenhotels sind nutzlos – und ich erkläre auch, warum.)
Wespen und Hornissen – Keine Angst vor nützlichen Nachbarn
(Dauer: 1 Stunde, in Planung, für Erwachsene
Fast jeder hat Angst vor Wespen – und noch mehr vor Hornissen. Meistens völlig unbegründet. In diesem Workshop nehmen wir mal den Schrecken raus: Ich zeige, wie man friedliche Arten von den „Nervensägen“ unterscheidet, und wie man sich am Essenstisch verhält, ohne panisch rumzuwedeln. Und: Hornissen sind keine Monster, sondern faszinierende Tiere, die wir brauchen. Wer’s nicht glaubt, wird nach dem Workshop anders denken.
Der insektenfreundliche Garten – Mehr als nur Blumen pflanzen
(Dauer: 2 Stunden, oft draußen, für Gartenbesitzer & Co.)
Ehrlich, viele Gartenbesitzer glauben, eine bunte Samenmischung reicht. Tatsächlich brauchen Insekten ganz andere Dinge: Sandstellen, Totholz, wilde Ecken. Ich gehe mit euch raus, wir graben, pflanzen und bauen gemeinsam. Wer will, kann seine eigene Nisthilfe mit nach Hause nehmen. Die meisten merken erst hier, wie wenig ein „perfekter“ Garten mit echtem Naturschutz zu tun hat.
Was mich von anderen unterscheidet
Ich halte nichts von „Workshop nach Schablone“. Jede Gruppe ist anders – manchmal redselig, manchmal vorsichtig, manchmal voller Vorwissen. Ich passe die Themen an. Niemand muss sich blamieren, dumme Fragen gibt’s nicht, und Fehler sind sogar erwünscht. Wer nur zuhören will, kann zuhören. Wer mit anpacken will, schnappt sich eine Schaufel.
Das sagen Teilnehmer:
- „Endlich verstehe ich, warum mein teures Insektenhotel nie bewohnt wurde. Jetzt baue ich’s anders – danke für die ehrlichen Tipps!“ (Maria S., Hobbygärtnerin)
- „Die Kinder waren begeistert. Zwei Stunden stillsitzen – das hätten wir nie gedacht. Und am Ende wollten sie gar nicht gehen.“ (Lehrerin, Bielefeld)
- „Ich hatte Angst vor Wespen. Jetzt weiß ich, dass die meisten harmlos sind. Das hat meinen Sommer wirklich entspannter gemacht.“ (Thomas K., Gartenbesitzer)
Für wen ist das was?
- Gartenvereine, Nachbarschaftsinitiativen
- Kitas, Schulen, Ferienprogramme
- Firmen mit Lust auf grüne Pausen
- Familien und Einzelpersonen
- Alle, die gern draußen sind und keine Angst vor Dreck an den Händen haben
Wer Interesse hat: Einfach melden. Keine komplizierten Anfragen, kein Kleingedrucktes – lieber direkt reden, dann schauen wir, was passt.
